Unser Hospizleben

Schüler der Grundschule Gotenring zu Besuch

Im Sommer 2024 waren zahlreiche Schüler der Grundschule Gotenring im Hospizverein zu Besuch. Rund zwei Stunden lang stellten Sie den anwesenden ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern viele Fragen zu ihrer konkreten Arbeit im Verein und ließen sich über Sterben, Tod und Trauer durch die Koordinatorin Alina Haufer, informieren. Darüber hinaus überreichten die Kinder eine Spende, für die sie in der Schule gesammelt haben.

Kunstworkshop beim Hospizverein

Der Workshop für die Sterbebegleiter*innen wurde von der Kunststudentin und Hospizbegleiterin Gudrun Otto in Zusammenarbeit mit der Koordinatorin Alina Haufer 2025 Jahr ins Leben gerufen.
Für die Teilnahme an diesem Projekt sind keinerlei künstlerische Kenntnisse erforderlich.
Es geht nicht darum schöne Bilder zu malen, sondern um den Prozess und um die Wandlung.
Es soll Spaß machen, Abwechslung bieten, Gemeinschaft, Austausch, Verbindung und Kreativität untereinander fördern.
Die Teilnehmer*innen sollen zur Ruhe kommen und bei der kreativen Arbeit sich einfach entspannen. 

Die Künstlerin Gudrun Otto zu ihrer Motivation zur Durchführung des Workshops: “In einem Umfeld zu arbeiten, wo Krankheit, das Sterben und das Lebensende so gegenwärtig sind, wie das alltägliche Leben, ist es wichtig, sich diesen Themen zu stellen.
Eine wundervolle Möglichkeit zur persönlichen Auseinandersetzung bietet uns die Kunsttherapie. Durch die Aktivierung individueller Kreativität werden Selbstheilungskräfte gestärkt und persönliche Entwicklungsprozesse unterstützt.
In einem sozialkünstlerischen Angebot möchte ich engagierten Menschen aus dem Bereich der Sterbebegleitung, eine Hilfestellung bieten, sich einen liebevollen und achtsamen Blick auf die Selbstfürsorge zu bewahren.
Darüber hinaus liegt mir am Herzen die Sinneswahrnehmung und die Wahrnehmung äußerer und innerer Vorgänge zu fördern, um Lebensqualität zu verbessern“.

Führung in der Synagoge Roonstraße

Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit hat der Hospiz-Verein zu einer Führung in das Gemeindehaus der Synagogen-Gemeinde Köln eingeladen. Nach einer sehr bewegenden Einführung in die Geschichte der Juden und deren heutiges Leben in der Stadt Köln konnten wir im Museum neben vielen anderen Ausstellungsstücken Modelle des alten Synagogengebäudes (Roonstraße) sowie der Synagoge in Deutz (Deutzer Freiheit) besichtigen. Der Abschluss der rund 90minütigen Veranstaltung bildete der Besuch des Versammlungsraumes der Gemeinde, der auch einen Blick auf den Toraschrein erlaubte.